Die verschiedenen Orderarten
Die heutigen elektronischen Handelssysteme ermöglichen es dem Daytrader im Sekundenkampf mit professionellen Händlern an den Aktienbörsen zu bestehen. Erfolgreich kann jedoch nur sein, wer seine Entscheidungen schnell und sicher trifft. Geschwindigkeit gehört zu den wichtigsten Faktoren, denn hochvolatile Aktienkurse verändern sich in Sekundenbruchteilen und nur wer in jeder Situation die richtige Order bereithält, wird Erfolg haben können. Anders als auf dem deutschen Aktienmarkt gibt es an den amerikanischen Börsen die Möglichkeit, Aktien leer zu verkaufen. Man kann also seinen Gewinn nicht nur mit steigenden Aktienkursen erzielen, sondern auch mit fallenden. Die gleichen Gewinnmöglichkeiten in Deutschland würden das Ausweichen auf Derivate wie Optionen oder Optionsscheine voraussetzen. Die zusätzlichen Arten, an den amerikanischen Märkten zu verdienen, bedeutet natürlich auch zusätzliche Ordermethoden und mit diesen sollte der angehende Daytrader gründlich vertraut sein, um im Eifer des Gefechts nicht einen folgenschweren Fehler zu machen, der unter Umständen zu erheblichen Verlusten führen kann. Die folgenden Ausführungen können jedoch nur die theoretischen Grundlagen vermitteln, da je nach benutzter Software erhebliche Unterschiede auftreten. Einige Online Discount Broker erlauben verschiedene Orderarten gar nicht erst, andere integrieren die Orderarten in Ihre Software und der Kunde muss sich mit der Bedienung der Software vertraut machen. Die Theorie sollte jedoch jeder Daytrader kennen, um für jede Situation den richtigen Trade zur Verfügung zu haben.
Autor: Detlef Wormstall

